Webentwicklung

Die neusten Trends rund um Webdesign

Gefährliche Sicherheitslücke bei Drupal 7

Drupal, eines der beliebtesten Open-Source Content Management Systeme, hat mit einer bedrohlichen Sicherheitslücke zu kämpfen. Alle Drupal-7-Installationen, die nicht innerhalb von 7 Stunden nach Veröffentlichung des letzten Updates gesichert wurden, seien kompromittiert, also möglicherweise manipuliert und zum Teil nicht mehr durch den Administrator kontrollierbar.

Leichtes Spiel für Hacker

Die Sicherheitslücke birgt ein immenses Risiko, denn Hacker könnten Drupal Webseiten direkt übernehmen, sämtliche sensiblen Daten problemlos entwenden und sich zusätzlich dauerhaft Zugang zur Webseite verschaffen. Besonders besorgniserregend ist zum, dass auch das Update auf die fehlerbereinigte Version 7.32 keine Sicherheitsgarantie bietet. Bereits wenige Stunden nach Veröffentliche der gefährdeten Drupal Version habe es automatisierte Angriffe gegeben. Eindringlinge haben folglich das Patch, welches die Sicherheitslücke schließen sollte, möglicherweise selber installiert, um die Tür hinter sich zu schließen und konkurrierende Hacker auszusperren. Wer also Opfer eines Angriffs geworden ist, kann davon ausgehen, dass alle auf dem Drupal Server gespeicherten Dateien geklaut und missbraucht wurden.

Sicherheitsleck auch durch Update nicht sicher behoben

Haben Hacker sich Zugang verschafft und das Sicherheitspatch installiert, um unerkannt zu bleiben, ist es besonders schwierig, zu erkennen, dass sich jemand Fremdes im System befindet. Dennoch sollten anfällige Webseiten unbedingt aktualisiert werden, was jedoch keine Garantie dafür ist, dass Angreifer dauerhaft entfernt wurden. Drupal empfiehlt alle Webseiten, die innerhalb der fraglichen 7 Stunden aktualisiert wurden, aus einem alten Backup wiederherzustellen und neu aufzusetzen.

Über eine Million Nutzer und mehr als 30.000 Web Designer und Entwickler arbeiten nach eigenen Angaben des CMS Anbieters mit Drupal. Einer Statistik von W3Techs nach setzten 1,9 % aller Webseiten Drupal ein.

Was Drupal-Nutzer tun sollten

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig ein Backup aufzuspielen, das vor dem 15. Oktober erstellt wurde. Daraufhin sollte entweder auf die Drupal Version 7.32 erneuert oder das […]

Mobiles E-Commerce als neue Chance

Noch bis vor einem Jahr ca., sagten sich viele Onlinehändler:,, Mobile Angleichung? Wozu brauche ich denn so was? Wichtig ist doch, dass mein Shop am PC gut aussieht.”
Heute sind es gerade diese Händler, die händeringend nach Lösungen für die fortschreitende ,,Smartphonisierung” suchen. Ein ansprechendes Desktop-Design, ist nicht mehr vorrangig. Viel mehr ist es der schleichenden Mobilmachung allen Lebens zu verdanken, dass ehemals große Onlinehändler, plötzlich Neuland betreten müssen.

Eine Gradwanderung

Im Jahr 2014, ist man in diesem Punkt jedoch bereits sehr weit fortgeschritten. Viele Händler, das geht auf eine Befragung zurück, welche vom Unternehmen Become Europe durchgeführt wurde, wollen nicht länger mit ansehen, wie die zumeist noch jungen schlauen Füchse, die alten Hasen vertreiben. 2013, gaben noch rund 92 Prozent der damaligen Mobilemuffel an, sich dem Wandel nicht länger entgegenstellen zu wollen, sondern im Gegenteil, endlich davon zu profitieren. Bei einem bereits nicht unüblichen Datenverkehrsanteil von 11 bis 15 Prozent (in manchen Fällen sogar 25 bis 50 Prozent), wird eben auch dem härtesten Geschäftsmann warm ums Herz.

Beispiele gefällig?

Nach all diesen Zahlen, ist es kaum verwunderlich, dass gerade die Großen der Branche, weswegen sollten sie sonst Vorreiter sein, bereits sämtliche Vorkehrungen getroffen haben, um ihre Website perfekt einzustellen. Doch auch die Kleinen sind mindestens ebenbürtig. Ein Test unserer Redaktion ergab folgende Resultate:

Amazon (9 von 10 möglichen Punkten, Shopkategorie: Verschiedene Produkte):
Der Gigant, der den Markt weitestgehend kontrolliert, schneidet auch bei unserem Ranking sehr gut ab. Die volle Punktzahl erhält er jedoch nicht, da der Startbildschirm zwar auf mobile Endgeräte eingestellt ist, die Übersichtlichkeit, wie wir fanden, aber etwas unter der unglaublichen Produktvielfalt zu leiden hat. Dies wird allerdings, durch die Amazon App wieder annehmbar kompensiert, deswegen: Daumen hoch für den Marktführer!

getDigital (9 von 10 möglichen Punkten, Shopkategorie: Spielwaren, Gadgets, Elektronikartikel):
Ein noch eher unbekannter Vertreter […]

Prestashop 1.6 – neue Features und Funktionen

Prestashop ist ein französischen Open-Source-CMS und ist seit kurzem in der neuesten Version 1.6 verfügbar. Was sich verändert hat und was neu ist im Vergleich zur Vorgängerversion von Prestashop, schauen wie uns im Folgenden genauer an.

Laut eigenen Angaben gibt es rund 200.00 aktive Online Shops in über 160 Ländern, die auf dem Shopping System von Prestashop basieren. Obwohl der Anbieter in Deutschland bereits auf Platz 5 der meist genutzten Online Shop Systeme befindet, will Prestashop in Deutschland noch erfolgreicher werden und Marktanteile gewinnen.

Prestashop in der Übersicht

Das Open-Source-CMS kommt mit einer reichen Auswahl an Funktion daher und bietet unter anderem detaillierte Analyse- und Berichtsfunktionen, Lagerverwaltungshilfen und die mitgelieferte eBay-Anbindung. Vielfältige Erweiterungen sind zudem verfügbar, auch eine Menge an kostenlosen Modulen, wirklich nützliche Prestashop Plugins sind allerdings in den meisten Fällen kostenpflichtig. Die funktionelle Auswahl an Prestashop Plugins ist riesig und ermöglicht unter anderem die Anbindung an den internationalen Amazon Marketplace, die Integration von WordPress sowie die Verschmelzung mit Warenwirtschafts- und ERP-Systemen.

Funktionen im Frontend

  • Vermarktung digitaler und physikalischer Produkte und Dienstleistungen
  • Warenbestandsanzeige, Produktbilder mit Zoomfunktion
  • koordinierbare Produktsuche mit Filterfunktionen
  • Kundenmeinungen, Bewertungen, Empfehlungen via Mail oder Social Networks
  • Wishlist
  • Cross-Selling mit ergänzenden, personalisierten Produktangeboten
  • Kundenaccount, Kundenservice-Tool zum Managen von Kundenanfragen
  • RMA-System inklusive Retourenabwicklungssystem
  • Multilinguales Shopping System, Multishop
  • M-Commerce: vorinstallierte, mobile Designs
  • Rebound-Mails, Mass-Mailing, Newsletter
  • Treue- und Bonuspunktesystem, Couponing

Funktionen im Backend

  • CMS für Standard-Elemente wie Impressum oder AGBs
  • einfaches Rechtemanagement
  • dynamischer Produktkatalog mit Warenbestandsverwaltung und Massenbearbeitungsfunktion
  • Lagerverwaltung, Warenwirtschaftskoordination
  • Analyse- und Berichtsfunktionen im Dashboard
  • Override-Funktion für vereinfachte Anpassungen und Problemvermeidung bei Upgrade

In Deutschland vorerst noch Prestashop 1.5.6

Leider ist das Shopsystem derzeit in Deutschland noch nicht einsatzfähig. Backend und Frontend liefern zwar deutschsprachige Inhalte, auch die Anpassung der Übersetzung ist im Backend möglich, jedoch sind die rechtlichen Anforderungen für den deutschen Raum noch nicht erfüllt. Der Einsatz eines Lokalisierungsmoduls ist demnach notwendig und es stehen auch zwei kostenlose Plugins mit […]

Responsive Design macht Webseiten flexibel

Einer der größten Webdesign-Trends der letzten Jahre ist das Thema responsive Design. Etwa 2010 wurde mit dem Durchbruch von mobilen Geräten damit begonnen Webseiten so zu entwerfen, dass sie auf die jeweilige Auflösung des Endgerätes auf dem sie betrachtet werden reagieren. Seit dem gibt es einen echten Boom bei der Verbreitung dieser Webtechnik, die amerikanische Webseite Mashable gab dem Jahr 2013 sogar den Namen „Jahr des Responsive Web Design“ und das Forbes Magazin rät in einem Artikel dazu, diese Technik zu verwenden.

By |07/11/2013|Blog, Webentwicklung|Comments Off on Responsive Design macht Webseiten flexibel|

Barrierefreies Webdesign – Was bedeutet das eigentlich?

Wer sich mit der Erstellung einer Webseite beschäftigt wird mit der Zeit auch mit dem Thema barrierefreies Webdesign in Berührung kommen. Was sich wenig kompliziert anhört, besteht jedoch aus vielen unterschiedlichen Bereichen, bei denen Webstandards und Richtlinien zu beachten sind. Im Grunde muss das Bestreben bei der Gestaltung von barrierefreien Webseiten sein, diese für jedermann lesbar und nutzbar zu machen. Doch wie setzt man dies um und muss eine Webseite komplett barrierefrei sein? Konkret lassen sich diese Fragen wohl nur je nach Einzelfall beantworten, es gibt aber einige grundlegende Dinge, die beachtet werden sollten. Speziell geht es darum, nicht nur für eine bessere Nutzbarkeit zu sorgen, sondern auch Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur eigenen Webseite zu ermöglichen.

By |06/11/2013|Blog, Webentwicklung|Comments Off on Barrierefreies Webdesign – Was bedeutet das eigentlich?|