Im heutigen Artikel wird ein häufig unterschätztes Thema aufgegriffen, welches uns alle betrifft und welchem in vielen Fällen nicht einmal im Ansatz der Kampf angesagt wird. Doch spreche ich nicht von einem bösartigen Virus sondern von den allseits bekannten Kreativkrämpfen, die, dass muss sich jeder Betroffene eingestehen, zumindest vom Schema her krankheitsähnlich auftreten. Wer kennt es nicht? Gerade noch hatte man eine tolle Idee, um direkt im Anschluss zu erfahren, dass mehrere Hausarbeiten abzugeben sind. Wenn man nun nicht gerade ein Organisationstalent ist, verwirft man oftmals seine innovativen Konzepte. Warum man aber genau das nicht tun sollte, möchte ich ihn in diesem Beitrag näher bringen. Unbewusst praktiziere ich nämlich gerade eine kreative Handlung: Ich verfasse einen Artikel über das Artikel schreiben/Kreative Arbeiten.

Stress

Nur die wenigsten können Ihr kreatives Potenzial in Drucksituationen abrufen.

 

1.) Planung als zentraler Begriff

Wem wirklich etwas an seiner kreativen Nebentätigkeit liegt (Blogbeiträge, Songwriting usw.), sollte den Planungsaspekt nicht vernachlässigen. Klar sind universitäre oder schulische Verpflichtungen vorrangig zu koordinieren, eine klare Abgrenzung zum freizeitlichen Bereich aber nicht immer vorteilhaft. Auch wenn es möglicherweise in der Natur des Menschen liegt, seine Freizeit, wie es der Name ja schon sagt, frei von allen Verpflichtungen zu bestimmen, so fällt es gerade der Generation Y schwer, alltägliche Dinge reibungslos aufeinander abzustimmen. Ist eine goldene Mitte zwischen Arbeit und Freizeit erstmal erreicht, fällt es wesentlich leichter, neue Projekte aufgeschlossen anzugehen.

2.) Ablenkung

Wer trotz guter Planung Probleme mit der Konzentration hat, der sollte es mal mit der Deaktivierung aller Internetanwendungen versuchen. Nichts ist tödlicher für das kreative Gemüt, als wenn plötzlich ein gigantischer Datenball dahergerollt kommt. Informationen können so zwar nicht mehr abgerufen werden, doch ist es nicht gerade das, was uns wirklich aufhält? Aus eigener Erfahrung mit verschiedenen Musikprogrammen weiß ich, dass sich Internetpausen sehr positiv auf die allgemeine Fokussierung auswirken können. Man muss sich nur dazu aufraffen, die Datendienste abzuschalten.

3.) Das Momentum abwarten?

Um vielerlei Arbeitsweisen ranken sich kühne Legenden. So ist E.T.A. Hoffmans Werk ,,Der goldene Topf” in so genannte Vigilien (Nachtwachen) eingeteilt, was auf eine Entstehungszeit während nächtlicher Schöpfungsphasen hindeutet. Das es aber den einen perfekten Moment zum Schreiben oder generellem Arbeiten gibt, konnte bisher nicht bewiesen werden und ist auch eher unwahrscheinlich. Eine gute Methode hierbei: Einfach mal anfangen, wenn es einem gerade passt und nicht im eigenen Schaffen stagnieren, nur weil man sich selbst einredet, es gäbe diesen einen perfekten Moment. Wer immer nur auf diesen wartet, der verpasst die Chance spontane Einfälle festzuhalten, was ja nun wirklich nicht im Interesse eines kreativen Menschens sein kann.