Philipp

About Benjamin Drews

Benni schreibt in unserem Blog über die verschiedensten Online Themen und ist damit in den letzten Jahren zu einem echten Experten im Online Marketing Bereich geworden.

WordPress 4.2 „Powell“ bringt den Swing in die Blogwelt

Nach der Beta-Version vom 12. März 2015 ist es nun endlich so weit: WordPress 4.2 ist da. Die dem Jazz-Pianisten Bud Powell gewidmete aktualisierte Software bringt einige entscheidende Neuerungen mit sich über die wir hier einen kurzen Überblick verschaffen wollen.

WordPress 4.2 jetzt verfügbar
Langjähriges Taxonomie-Problem endlich gelöst
Die neue Fassung löst nun endlich ein seit sieben Jahren bekanntes Problem: Immer wieder beklagten sich User über Probleme bei Termen gleichnamiger Taxonomien. Derartiges kommt beispielsweise vor, wenn eine Kategorie und ein Tag mit dem gleichen Slug erzeugt werden. Der Eintrag in der wp_terms Tabelle besteht dann sowohl aus der Kategorie als auch aus dem Tag. Wird nun z.B. der Tag umbenannt, heißt folglich auch automatisch die Kategorie anders. Dies führte wiederholt zu Missmut bei den Usern. Doch die können jetzt aufatmen. Wird nun bei WordPress 4.2 die Aktualisierung eines Terms vorgenommen, überprüft die Software automatisch, ob dieser Term zwischen unterschiedlichen Taxonomien aufgeteilt wird. Sollte dies der Fall sein, legt die Software automatisch einen neuen Eintrag in der wp_terms Tabelle an.
Plugins ab sofort im Hintergrund aktualisiert und installiert
Bisher wurde im Falle eines Plugin-Updates stets eine neue Seite geöffnet, auf der man den Status der Aktualisierung beobachten konnte. Dies soll dank 4.2 nun Vergangenheit sein.

Ab sofort laufen Plugin-Updates im Hintergrund. Ist das Update abgeschlossen, erhält der User lediglich eine kleine Erfolgsmeldung in Form einer Lade-Animation.
Content Teilung durch „Press This“
Optimiert wurde auch der Tool „Press This“. User können Content nun noch einfacher teilen und Webinhalte in Beiträge integrieren.

Die Funktion ist im Browser als Bookmark angelegt und ermöglicht die Vorschau von Videos oder Bildern aus dem Web.
Emotionen werden keine Grenzen gesetzt
Eine wesentlicher Bestandteil, der aus dem Web nicht mehr wegzudenken ist, findet sich nun auch bei WordPress 4.2: […]

Gegen die amerikanische Dominaz – EU berät über E-Commerce

Seit mehreren Jahren sind es die großen Namen, aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die den E-Commerce Sektor auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus dominieren. Der um das Jahr 1994 als Online-Buchhandlung gegründete und von uns bereits häufig behandelte Marktführer Amazon.com, wird in diesem Zusammenhang wohl am Häufigsten genannt. Wer sich als Einzelhändler schon einmal mit Amazons, häufig als ,,unschlagbar“ beworbenen Preisen konfrontiert sah, könnte das Verhalten im Extremfall als gnadenlos bezeichnen.
Keineswegs ein Zufall
Ironischerweise ist dieser Begriff tief in der Unternehmensgeschichte Amazons verwurzelt: Zur Zeit seiner Gründung, sollte das Unternehmen unter dem Namen ,,relentless“ (bedeutet soviel wie ,,unerbittlich“) gestartet werden. Bereits zum damaligen Zeitpunkt ein Anzeichen, wohin es mit dem wohl bekanntesten Gemischtwarenhändler gehen sollte? Gut möglich.

Denn Amazon gehört heute zu den umsatzstärksten Unternehmen der Branche, was nicht zuletzt an dem konkurrenzlos großen Produktsortiment liegt. Egal, ob Trinkhelm oder Tarnkappe: Amazons Lagerregale überschreiten die Vorstellungskraft vieler Neueinsteiger.
EU-Kommission mit Vorstoß
Vor diesem Hintergrund überraschte es nicht, dass das Wettbewerbskommissariat der europäischen Union, unter der Führung von Margrethe Vestager vor kurzem kritische Äußerungen in diese Richtung verlautbaren ließ. Demnach seien die Online-Einkäufe über die deutschen Landesgrenzen hinweg, im vergangenen Jahr nicht so zahlreich wie erwartet. Nur ca. 15 % der Kunden waren laut Aussage Vestagers bereit, ihre Online-Einkäufe international zu tätigen.
Die Gründe
Wer Produkte schon einmal über den Shop eines ausländischen Anbieters erworben hat, kennt die Probleme die beim Bestellvorgang auftreten können nur allzu gut. Im aktuellen Fall, sind es in erster Linie die meist unüberwindbaren Sprachbarrieren die aufgrund fehlender, englischer Websiteversionen ein großes Ärgernis darstellen.

Ebenfalls häufig bemängelt, wird die fehlende rechtliche Grundlage. Hat man es z.B.  geschafft über eine griechische Website ein Haarpflegemittel zu kaufen, dieses aber nicht in der korrekten Ausführung oder gar beschädigt geliefert wird, […]

E-Commerce 2015 – Der psychologische Aspekt

Es ist der Traum eines jeden Händlers: Ohne große Probleme, lässt sich ein Kunde quasi gedanklich röntgen, gibt damit Informationen über sein Kaufverhalten preis und ermöglicht es dem Verkäufer Werbekampagnen mit garantiertem Erfolg zu konzipieren.

Was nach kühner Sciene Fiction oder geheimdienstlichen Testlaboren klingt, erscheint im Jahr 2015 zumindest in Ansätzen realisierbar. Zumindest wenn man bereit ist, seinen Shop dem vor kurzem neu ergründeten, psychologischen Aspekt unterzuordnen. Eine Revolution des Marketings? Nein, nicht wirklich.
Marketingkonzepte im Wandel der Zeit
Denn um in die Gedankenwelt eines Kunden vorzudringen, erdachten fortschrittliche Produktwerber bereits im letzten Jahrhundert entsprechende Konzepte. Neben dem Besingen von Spülmitteltabs und Soßenbinder, überzeugte die deutsche Nachkriegswerbung vor allem mit humorvollen Kurzszenen.

Besonders bekannt, wurde in diesem Zusammenhang das HB-Männchen Bruno, welches sich noch heute großer Beliebtheit erfreut und darüber hinaus sogar im Schausspielunterricht zum Einsatz kommt. Die Strategie hier war denkbar einfach: Um Neukunden zu generieren, wurde auf eine Mischung von Witz und Entspannungsslogans gesetzt. Der dahinter stehenden Zigarettenmarke BAT, war es gelungen gleich zwei psychologisch wichtige Punkte aufzugreifen. Punkt 1: Bringe deinen Kunden zum lachen. Punkt 2: Stelle eine direkte Verbindung zu seinem Alltag her.

Und 2015?
Aus werbestrategischer Sicht, haben diese Punkte die Wiedervereinigung und auch den Beginn des neuen Jahrtausends überdauert: Noch immer sehen wir animierte Maskottchen über den Bildschirm tanzen, noch immer kann man Verbindungen zum Alltag beobachten.

Eine Änderung ist jedoch unübersehbar und allgegenwärtig: Die Erfindung des Internets. Mit ihr wurde das Verlangen nach tiefergehenden Werbestrategien noch einmal um ein vielfaches größer, weswegen sich der Gutscheinhersteller VoucherCloud dazu berufen sah, zumindest in Erfahrung zu bringen was einen Kunden beim Online-Kauf eigentlich animiert oder ihn davon abhält einen Kauf zu tätigen.
Das Ergebnis
Zur Freude aller Shop-Betreiber, waren die Resultate mehr als eindeutig. Geachtet werden sollte demnach auf:

1.) […]

7 Fakten die man von WordPress nicht erwartet hätte

Der bereits seit mehreren Jahren andauernde Hype um das CMS Word Press, wird vonseiten der Führungsebene immer wieder mit neuen Rekordzahlen unterstrichen. Ein Grund mehr für uns, das derzeit beliebteste Programm zum Contentmangement einmal genauer zu betrachten und die außergewöhnlichsten Zahlen hervorzuheben.
Word Press als Programm für jede Art von Website?
Im Bezug auf die Anwendungsbereiche des weltweit beliebtesten CMS (Marktanteile über 60 %), wurde bereits alles gesagt: Nahezu jedes Projekt, kann mit den entsprechenden PlugIns problemlos bewerkstelligt werden. Die News-Website Fortune ist ein gutes Beispiel für die leicht verständliche Struktur von Word Press. So sind sämtliche Beiträge kompakt und übersichtlich gebündelt. Der Einfachheitsfaktor (gerade im Bezug auf die nur kurze Einarbeitungszeit), ist jedoch nicht der einzige Grund für den steigenden Bekanntheitsgrad, sondern ebenfalls die vorteilhafte und unkomplizierte Eingliederung verschiedener Dateiformate.
Aktuelle Zahlen
Um die Dimensionen von denen wir im Zusammenhang mit WordPress sprechen besser nachvollziehen zu können, eignen sich erfahrungsgemäß am Besten die nackten Zahlen. Wir haben sieben aktuelle Daten zusammengetragen, mit denen viele so sicherlich nicht gerechnet hätten:

1.) 17
17, eine bei erster Betrachtung eher kleine Zahl, erscheint im Hinblick auf die nun folgende Information plötzlich als gigantischer Koloss. Denn hierbei handelt es sich um die Anzahl der Beiträge, die pro Sekunde per Word Press veröffentlicht werden. Die Dunkelziffer dürfte sogar weitaus höher liegen.

Quelle: https://wordpress.com/activity/posting/

2.) 19,7
19,7 Milliarden mal werden sämtliche Word Press Seiten im Monat aufgerufen. Ein kaum fassbarer Wert (zum Vergleich: facebook erreicht im Jahr 2011 einmal die 1 Billionenmarke im Bezug auf Seitenaufrufe), der erst einmal verdaut werden muss. Der Begriff Beliebtheit, lässt sich hierbei kaum noch verwenden.

3.) 55
Mit der 55 steigern wir uns erneut: Bis zu 55 Millionen Kommentare werden in den weltweit aktiven Word Press Blogs als Antwort auf Beiträge gepostet. Ein Indikator […]

Fehlerbehafteter Content schädlich für die eigene Webseite

Würden Sie eine Zusammenarbeit mit mir anstreben wollen, wenn die von mir verfassten Informationstexte, z.B. im Bezug auf bestimmte Dienstleistungen, fehlerhaft verfasst wären? Würden Sie mir vertrauen? Glaubt man einer 2013 durchgeführten Umfrage, würden Sie es sich wohl zumindest zwei mal überlegen.

Denn diese zeichnete eine klare Tendenz: Bis zu 59 % der befragten User (Testgebiet Großbritannien), sprachen sich demnach für fehlerfreie Produkttexte, sowie die Abstrafung von qualitativ minderwertigem Content aus. Doch achten Nutzer bei der schnellen Produktsuche überhaupt auf Rechtschreibung und Grammatik? Eine seit Jahren kontrovers diskutierte Fragestellung, auf die scheinbar nun endlich eine Antwort gefunden wurde.

Bild: Acrolinx
Experten schlagen Alarm
Laut einer Studie des Softwareherstellers Acrolinx nämlich, sind Beiträge erst ab einem bestimmten Wert relevant und werden dementsprechend vom Nutzer honoriert. Die hier zur Anwendung gebrachte Software, kombinierte zur Ermittlung dieser Richtwerte die drei mitunter wichtigsten Charakteristika eines jeden Textes. Grammatik, Rechtschreibung, sowie gute Lesbarkeit, waren die ausschlaggebenden Parameter.

Das Ergebnis kann sich, zumindest bei Heranziehung der weltweiten Resultate, aus deutscher Sicht definitiv sehen lassen: So stellt Deutschland, zusammen mit den USA, den weltweit höchsten Wert im Bezug auf sämtliche Kriterien (70,2 %). Im Vergleich zu Australien (66,9 %), ist dies ein nicht zu verachtendes Ergebnis.

Bild: Acrolinx
Aber…
Der Haken: Erst ab einem Wert von um die 72 %, kann von wirklich effektiven Content gesprochen werden. Das die letzten Prozentpunkte in den nächsten Jahren aber erreicht werden können/müssen, sollte den Unternehmen im Angesicht dieser Zahlen schlagartig klar werden. Gewinner der Studie ist demnach der Einzelhandel, welcher die 72 Punkte Marke am Häufigsten erreichte. Wer in der Lage ist sich professionellen/hochwertigen Content zu leisten, sollte dies in jedem Fall wahrnehmen.

E-Commerce 2.0 – Support per facebook?

Wer einen Online Shop erfolgreich betreiben möchte, braucht neben einem ansprechenden Website-Design vor allem eine optimal funktionierende Kommunikationskette zwischen Kunde und Unternehmen. So ist es nicht verwunderlich, dass dem Support immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. In unserem heutigen Beitrag möchte ich mich demnach mit der Frage beschäftigen, welche Optionen es zum Support im eigenen Online Shop bereits gibt und welche wir in Zukunft erwarten dürfen.
Drang zur Vermeidung direkter Kommunikation
Als selber eher zurückgezogen lebender Mensch, hat Mark Zuckerberg zweifelsohne unser Leben revolutioniert. Die Generation Y definiert sich zu einem großen Teil durch die sozialen Netzwerke und vergisst dabei nur allzu gerne die Realität. Die Fragen die sich Millionen von Menschen täglich stellen: Wozu brauche ich noch einen Fernseher, wenn ich Youtube und Online-Videoportale wie Amazon Prime Instant Video oder Maxxdome bereits für eine geringe Summe frei verwenden kann? Wozu noch real existierende Geschäfte aufsuchen, wenn ich mit nur wenigen Klicks eine neue Jeans oder gleich eine ganze Inneneinrichtung erwerben kann? Berechtigte Fragen. Doch bringt es eine häufig auf facebook gestellte, sehr kritisch formulierte Fragestellung eindrucksvoll auf den Punkt:,,Warum telefonieren, wenn man etwas doch ganz bequem in 5 Stunden per WhatsApp klären kann?“

Eine Frage die von der Mehrzahl der Menschen meist mit einem lächelnden Kopfschütteln abgenickt wird, obwohl so gut wie jeder diese Situation kennt. Eine für Kundendienste eher schädliche Entwicklung? Zu Ungunsten des direkten Kommunikationswegs per Telefon? Zuckerberg sagt ,,Nein“.
Das ,,f“ steht für alles
Denn wie wir alle sicherlich wissen, kann eine in die Länge gezogene Beratung per Mail oder Telefon häufig sehr umständlich sein. Auf der kürzlich stattgefundenen f8-Entwicklerkonferenz, bekräftige Zuckerberg seine Haltung im Hinblick auf eine neu konzipierte Form des Online-Supports. Hierbei dient der neu gestaltete Messenger als Kommunikationszentrale: Möchte ein Kunde eine Bestellung […]

Google Update am 21. April – In Zukunft ist man mobil

Zu Beginn des Jahres war es das Thema in sämtlichen Blogs: Google plant ein Update! Sie geben zwar keine Informationen, aber sie planen ein Update! Erklärungen anhand von prominenten Beispielen, folgten prompt: Searchmetrics.com zog hierfür damals aktuelle Ranking-Daten (Stand: 07.02.15) des Sportartikelherstellers Adidas heran und unterstrich damit die bis dato kursierenden Vermutungen: Rankte Google vorher falsch ausgeschriebene Markennamen noch als Kleinanzeige, wurden eben diese Namen an identischer Position mit der eingegebenen Marke angezeigt.

Bereits zum damaligen Zeitpunkt mutmaßte man über ein mögliches Update. Fast 1 ½ Monate später wissen wir: Google plant nicht nur ein Update, sondern hat es bereits zur Vollendung gebracht. Gewartet wird lediglich auf die endgültige Veröffentlichung.

Google Tool zum Test der mobilen Benutzerfreundlichkeit
Beunruhigende Mails
Und diese steht kurz bevor. In etwas weniger als einem Monat wird das neue Update erwartet, was von Google dieses Mal sogar in E-Mails an Webseitenbetreiber angekündigt wird. Haben diese ihre Seite noch nicht für die Ansicht auf mobilen Endgeräten optimiert und sind für Googles Webmaster Tools registriert, erhalten sie Nachrichten in ihr Postfach, die so oder ähnlich aussehen können:

,,Die Systeme von Google haben 8 Seiten ihrer Website getestet und bei 100 % dieser Seiten kritische Fehler im Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten erkannt. …“

Wenn sie diese Nachricht wiedererkennen, sind sie wohlmöglich ein Opfer von Googles neuster Mobilmachung. Insofern man nicht dazu bereit ist, seine Seiten professionell überarbeiten zu lassen, führt dies zu einer direkten Herabstufung der gesamten Website auf mobilen Endgeräten die am 21. April in Kraft treten soll. Wirklich nur auf mobilen Endgeräten? Eine Frage um die sich noch immer gestritten wird.
Zu ergreifende Maßnahmen
Haben Sie eine Nachricht erhalten, sollten Sie schnellstmöglich handeln, da der Anteil an Online-Einkäufen über Smartphone und Tablet stetig […]

E-Commerce 2015 – Bestellprozess und Warenkorb

Der Online-Händler ,,getDigital.de“ zeigt mit seinem Design exemplarisch auf, auf welche Komponenten es bei einem erfolgreichen Independent-Shop ankommt. Als Vorreiter in der Kategorie Nerdkultur und Spielzeug, überzeugt das noch junge Projekt aus Kiel bereits jetzt viele Experten. Ein primär angeführter Grund: Die Übersichtlichkeit des Bestellvorgangs. Gerade bei kleinen Online-Shops ein wichtiges Teilstück.

Denn die Online-Branche wächst und wächst. Während die Marktriesen (Amazon, Ebay usw.) die erwirtschafteten Umsätze bisher untereinander aufteilten, zeichnet sich ein ungefähres Bild der Zukunft bereits ab. Ein Bild welches nicht nur eine Hand voll Riesen vor langgezogenen Bergketten zeigt, sondern eine Gruppe mutiger Neuankömmlinge im Tal des Aufbruchs. Wer sich selbst zu dieser Gruppierung zählen will, muss gerade bei der Gestaltung des Warenkorbs einige wichtige Schritte beachten.

Darum brechen Kunden den Kaufvorgang ab
Bevor wir jedoch die wichtigsten Grundprinzipien einer erfolgreichen Bestellungsprozesskette betrachten, möchte ich kurz die Position des Kunden verdeutlichen. Warum werden Bestellvorgänge abgebrochen und was habe ich als Shopbetreiber dem entgegenzusetzen? Eine aktuelle Statistik (Quelle: netzkunst24.de) zeigt hierfür die Hauptgründe an:

) Zu hohe Versandkosten -> 57 % der Befragten
) Keine passenden Zahlungsmöglichkeiten -> 53 % der Befragten
) Anlegen eines Kundenprofils erforderlich -> 39 % der Befragten
) Besseres Angebot eines zweiten Anbieters -> 33 % der Befragten
) Ansporn zum Abschluss des Kaufvorgangs fehlte -> 25 % der Befragten
) Versanddauer -> 24 % der Befragten
) Länge des Kaufprozesses -> 23 % der Befragten
) Technische Defekte auf der Website -> 21 % der Befragten
) Shop wirkte unseriös/nicht vertrauenswürdig -> 21 % der Befragten
) Unzureichende Produktinformationen -> 15 % der Befragten

Lösungen um Kaufabbrüche wirksam zu senken
Das sich hieraus erschließende Regelwerk sollte nicht nur oberflächlich Beachtung erfahren, sondern als allgemeine Richtschnur dienen. Hier einmal die wichtigsten Grundregeln:
Die Versandkostenproblematik
Bezogen auf den an erster Stelle stehenden Punkt, ist die […]

Online Food 2015 – Neue Chance für Lebensmittelhändler?

Möchte man heutzutage eine Pizza bestellen, kann man dies gleich über mehrere Kanäle tun. Neben dem herkömmlichen Anruf beim Lieferdienst, verfügen alle größeren Ketten mittlerweile auch über eine zumeist einfach gehaltene Website, über die sich die leckeren Teigfladen, aber auch andere italienische Köstlichkeiten ordern lassen. Der sehr bekannte Anbieter Call a Pizza, wird derzeit von vielen Nachahmern kopiert, da das hier verwendete Konzept das mit Abstand unkomplizierteste darstellt: Wie bei einem gut strukturierten Online-Shop, können Pizzen per Mausklick in den Warenkorb gelegt werden. Die Bedienung ist spielend leicht und das Gesamtkonzept bietet den Vorteil, noch während der Arbeit am Firmen-PC das Abendessen für später zu kaufen.
OF-Stores auf dem Vormarsch
Doch was wäre, wenn in Zukunft nicht nur das Gesamtprodukt nachhause geliefert werden würde, sondern auch die erforderlichen Zutaten? Aktuelle Umsatzzahlen (z.B. Lieferheld 88,9 Millionen Euro) jedenfalls, suggerieren eine beeindruckende Entwicklung, welche direkt in einen erst kürzlich entstandenen Nischenmarkt drängt.

So richten sich populäre Supermarktketten bereits auf den Online-Vertrieb ein: Neben den Marktführern Kaisers Tengelmann und der Rewe Group, können auch Vertreter wie food.de mit einigermaßen akzeptablen Angeboten aufwarten. In einem Test des Spiegel Magazins, schnitten die beiden erst genannten Anbieter am Besten ab, während gerade eigentlich ebenfalls etablierte Ketten wie Edeka eher schlecht abschnitten. Getestet wurde neben dem Produktsortiment auch die Kosten, sowie die Leiferzeit.
Ein aufstrebender Markt
Trotz großer Zustimmung innerhalb der Bevölkerung (Institut für Handelsforschung Köln: 41,6 % würden den Online-Kauf von Lebensmitteln in Betracht ziehen), ist vor allem die meist ungenau formulierte Lieferzeit ein großes Hemmnis. Beim bereits angeschnittenen Test, stach vor allem Edeka durch einen verhältnismäßig langen Lieferzeitraum negativ hervor: Bis zu drei Tage muss ein Käufer hier auf seine Waren warten. Ein deutliches Zeichen für einen noch eher unterentwickelten Teilbereich, dessen Angleichung sich […]