Monthly Archives: April 2015

Gegen die amerikanische Dominaz – EU berät über E-Commerce

Seit mehreren Jahren sind es die großen Namen, aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die den E-Commerce Sektor auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus dominieren. Der um das Jahr 1994 als Online-Buchhandlung gegründete und von uns bereits häufig behandelte Marktführer Amazon.com, wird in diesem Zusammenhang wohl am Häufigsten genannt. Wer sich als Einzelhändler schon einmal mit Amazons, häufig als ,,unschlagbar“ beworbenen Preisen konfrontiert sah, könnte das Verhalten im Extremfall als gnadenlos bezeichnen.

Keineswegs ein Zufall

Ironischerweise ist dieser Begriff tief in der Unternehmensgeschichte Amazons verwurzelt: Zur Zeit seiner Gründung, sollte das Unternehmen unter dem Namen ,,relentless“ (bedeutet soviel wie ,,unerbittlich“) gestartet werden. Bereits zum damaligen Zeitpunkt ein Anzeichen, wohin es mit dem wohl bekanntesten Gemischtwarenhändler gehen sollte? Gut möglich.

Denn Amazon gehört heute zu den umsatzstärksten Unternehmen der Branche, was nicht zuletzt an dem konkurrenzlos großen Produktsortiment liegt. Egal, ob Trinkhelm oder Tarnkappe: Amazons Lagerregale überschreiten die Vorstellungskraft vieler Neueinsteiger.

EU-Kommission mit Vorstoß

Vor diesem Hintergrund überraschte es nicht, dass das Wettbewerbskommissariat der europäischen Union, unter der Führung von Margrethe Vestager vor kurzem kritische Äußerungen in diese Richtung verlautbaren ließ. Demnach seien die Online-Einkäufe über die deutschen Landesgrenzen hinweg, im vergangenen Jahr nicht so zahlreich wie erwartet. Nur ca. 15 % der Kunden waren laut Aussage Vestagers bereit, ihre Online-Einkäufe international zu tätigen.

Die Gründe

Wer Produkte schon einmal über den Shop eines ausländischen Anbieters erworben hat, kennt die Probleme die beim Bestellvorgang auftreten können nur allzu gut. Im aktuellen Fall, sind es in erster Linie die meist unüberwindbaren Sprachbarrieren die aufgrund fehlender, englischer Websiteversionen ein großes Ärgernis darstellen.

Ebenfalls häufig bemängelt, wird die fehlende rechtliche Grundlage. Hat man es z.B.  geschafft über eine griechische Website ein Haarpflegemittel zu kaufen, dieses aber nicht in der korrekten Ausführung oder gar beschädigt geliefert wird, […]

E-Commerce 2015 – Der psychologische Aspekt

Es ist der Traum eines jeden Händlers: Ohne große Probleme, lässt sich ein Kunde quasi gedanklich röntgen, gibt damit Informationen über sein Kaufverhalten preis und ermöglicht es dem Verkäufer Werbekampagnen mit garantiertem Erfolg zu konzipieren.

Was nach kühner Sciene Fiction oder geheimdienstlichen Testlaboren klingt, erscheint im Jahr 2015 zumindest in Ansätzen realisierbar. Zumindest wenn man bereit ist, seinen Shop dem vor kurzem neu ergründeten, psychologischen Aspekt unterzuordnen. Eine Revolution des Marketings? Nein, nicht wirklich.

Marketingkonzepte im Wandel der Zeit

Denn um in die Gedankenwelt eines Kunden vorzudringen, erdachten fortschrittliche Produktwerber bereits im letzten Jahrhundert entsprechende Konzepte. Neben dem Besingen von Spülmitteltabs und Soßenbinder, überzeugte die deutsche Nachkriegswerbung vor allem mit humorvollen Kurzszenen.

Besonders bekannt, wurde in diesem Zusammenhang das HB-Männchen Bruno, welches sich noch heute großer Beliebtheit erfreut und darüber hinaus sogar im Schausspielunterricht zum Einsatz kommt. Die Strategie hier war denkbar einfach: Um Neukunden zu generieren, wurde auf eine Mischung von Witz und Entspannungsslogans gesetzt. Der dahinter stehenden Zigarettenmarke BAT, war es gelungen gleich zwei psychologisch wichtige Punkte aufzugreifen. Punkt 1: Bringe deinen Kunden zum lachen. Punkt 2: Stelle eine direkte Verbindung zu seinem Alltag her.

Und 2015?

Aus werbestrategischer Sicht, haben diese Punkte die Wiedervereinigung und auch den Beginn des neuen Jahrtausends überdauert: Noch immer sehen wir animierte Maskottchen über den Bildschirm tanzen, noch immer kann man Verbindungen zum Alltag beobachten.

Eine Änderung ist jedoch unübersehbar und allgegenwärtig: Die Erfindung des Internets. Mit ihr wurde das Verlangen nach tiefergehenden Werbestrategien noch einmal um ein vielfaches größer, weswegen sich der Gutscheinhersteller VoucherCloud dazu berufen sah, zumindest in Erfahrung zu bringen was einen Kunden beim Online-Kauf eigentlich animiert oder ihn davon abhält einen Kauf zu tätigen.

Das Ergebnis

Zur Freude aller Shop-Betreiber, waren die Resultate mehr […]

7 Fakten die man von WordPress nicht erwartet hätte

wordpress-logoDer bereits seit mehreren Jahren andauernde Hype um das CMS Word Press, wird vonseiten der Führungsebene immer wieder mit neuen Rekordzahlen unterstrichen. Ein Grund mehr für uns, das derzeit beliebteste Programm zum Contentmangement einmal genauer zu betrachten und die außergewöhnlichsten Zahlen hervorzuheben.

Word Press als Programm für jede Art von Website?

Im Bezug auf die Anwendungsbereiche des weltweit beliebtesten CMS (Marktanteile über 60 %), wurde bereits alles gesagt: Nahezu jedes Projekt, kann mit den entsprechenden PlugIns problemlos bewerkstelligt werden. Die News-Website Fortune ist ein gutes Beispiel für die leicht verständliche Struktur von Word Press. So sind sämtliche Beiträge kompakt und übersichtlich gebündelt. Der Einfachheitsfaktor (gerade im Bezug auf die nur kurze Einarbeitungszeit), ist jedoch nicht der einzige Grund für den steigenden Bekanntheitsgrad, sondern ebenfalls die vorteilhafte und unkomplizierte Eingliederung verschiedener Dateiformate.

Aktuelle Zahlen

Um die Dimensionen von denen wir im Zusammenhang mit WordPress sprechen besser nachvollziehen zu können, eignen sich erfahrungsgemäß am Besten die nackten Zahlen. Wir haben sieben aktuelle Daten zusammengetragen, mit denen viele so sicherlich nicht gerechnet hätten:

1.) 17
17, eine bei erster Betrachtung eher kleine Zahl, erscheint im Hinblick auf die nun folgende Information plötzlich als gigantischer Koloss. Denn hierbei handelt es sich um die Anzahl der Beiträge, die pro Sekunde per Word Press veröffentlicht werden. Die Dunkelziffer dürfte sogar weitaus höher liegen.

Quelle: https://wordpress.com/activity/posting/

2.) 19,7
19,7 Milliarden mal werden sämtliche Word Press Seiten im Monat aufgerufen. Ein kaum fassbarer Wert (zum Vergleich: facebook erreicht im Jahr 2011 einmal die 1 Billionenmarke im Bezug auf Seitenaufrufe), der erst einmal verdaut werden muss. Der Begriff Beliebtheit, lässt sich hierbei kaum noch verwenden.

3.) 55
Mit der 55 steigern wir uns erneut: Bis zu 55 Millionen Kommentare werden in den weltweit aktiven […]

Fehlerbehafteter Content schädlich für die eigene Webseite

Würden Sie eine Zusammenarbeit mit mir anstreben wollen, wenn die von mir verfassten Informationstexte, z.B. im Bezug auf bestimmte Dienstleistungen, fehlerhaft verfasst wären? Würden Sie mir vertrauen? Glaubt man einer 2013 durchgeführten Umfrage, würden Sie es sich wohl zumindest zwei mal überlegen.

Denn diese zeichnete eine klare Tendenz: Bis zu 59 % der befragten User (Testgebiet Großbritannien), sprachen sich demnach für fehlerfreie Produkttexte, sowie die Abstrafung von qualitativ minderwertigem Content aus. Doch achten Nutzer bei der schnellen Produktsuche überhaupt auf Rechtschreibung und Grammatik? Eine seit Jahren kontrovers diskutierte Fragestellung, auf die scheinbar nun endlich eine Antwort gefunden wurde.

content-marketing-studie_1

Bild: Acrolinx

Experten schlagen Alarm

Laut einer Studie des Softwareherstellers Acrolinx nämlich, sind Beiträge erst ab einem bestimmten Wert relevant und werden dementsprechend vom Nutzer honoriert. Die hier zur Anwendung gebrachte Software, kombinierte zur Ermittlung dieser Richtwerte die drei mitunter wichtigsten Charakteristika eines jeden Textes. Grammatik, Rechtschreibung, sowie gute Lesbarkeit, waren die ausschlaggebenden Parameter.

Das Ergebnis kann sich, zumindest bei Heranziehung der weltweiten Resultate, aus deutscher Sicht definitiv sehen lassen: So stellt Deutschland, zusammen mit den USA, den weltweit höchsten Wert im Bezug auf sämtliche Kriterien (70,2 %). Im Vergleich zu Australien (66,9 %), ist dies ein nicht zu verachtendes Ergebnis.

content-marketing-studie_2

Bild: Acrolinx

Aber…

Der Haken: Erst ab einem Wert von um die 72 %, kann von wirklich effektiven Content gesprochen werden. Das die letzten Prozentpunkte in den nächsten Jahren aber erreicht werden können/müssen, sollte den Unternehmen im Angesicht dieser Zahlen schlagartig klar werden. Gewinner der Studie ist demnach der Einzelhandel, welcher die 72 Punkte Marke am Häufigsten erreichte. Wer in der Lage ist sich professionellen/hochwertigen Content zu leisten, sollte […]