Monthly Archives: March 2015

E-Commerce 2.0 – Support per facebook?

Wer einen Online Shop erfolgreich betreiben möchte, braucht neben einem ansprechenden Website-Design vor allem eine optimal funktionierende Kommunikationskette zwischen Kunde und Unternehmen. So ist es nicht verwunderlich, dass dem Support immer mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. In unserem heutigen Beitrag möchte ich mich demnach mit der Frage beschäftigen, welche Optionen es zum Support im eigenen Online Shop bereits gibt und welche wir in Zukunft erwarten dürfen.

Drang zur Vermeidung direkter Kommunikation

Als selber eher zurückgezogen lebender Mensch, hat Mark Zuckerberg zweifelsohne unser Leben revolutioniert. Die Generation Y definiert sich zu einem großen Teil durch die sozialen Netzwerke und vergisst dabei nur allzu gerne die Realität. Die Fragen die sich Millionen von Menschen täglich stellen: Wozu brauche ich noch einen Fernseher, wenn ich Youtube und Online-Videoportale wie Amazon Prime Instant Video oder Maxxdome bereits für eine geringe Summe frei verwenden kann? Wozu noch real existierende Geschäfte aufsuchen, wenn ich mit nur wenigen Klicks eine neue Jeans oder gleich eine ganze Inneneinrichtung erwerben kann? Berechtigte Fragen. Doch bringt es eine häufig auf facebook gestellte, sehr kritisch formulierte Fragestellung eindrucksvoll auf den Punkt:,,Warum telefonieren, wenn man etwas doch ganz bequem in 5 Stunden per WhatsApp klären kann?

Eine Frage die von der Mehrzahl der Menschen meist mit einem lächelnden Kopfschütteln abgenickt wird, obwohl so gut wie jeder diese Situation kennt. Eine für Kundendienste eher schädliche Entwicklung? Zu Ungunsten des direkten Kommunikationswegs per Telefon? Zuckerberg sagt ,,Nein“.

Das ,,f“ steht für alles

Denn wie wir alle sicherlich wissen, kann eine in die Länge gezogene Beratung per Mail oder Telefon häufig sehr umständlich sein. Auf der kürzlich stattgefundenen f8-Entwicklerkonferenz, bekräftige Zuckerberg seine Haltung im Hinblick auf eine neu konzipierte Form des Online-Supports. Hierbei dient der neu gestaltete Messenger als Kommunikationszentrale: Möchte ein Kunde eine Bestellung […]

Google Update am 21. April – In Zukunft ist man mobil

Zu Beginn des Jahres war es das Thema in sämtlichen Blogs: Google plant ein Update! Sie geben zwar keine Informationen, aber sie planen ein Update! Erklärungen anhand von prominenten Beispielen, folgten prompt: Searchmetrics.com zog hierfür damals aktuelle Ranking-Daten (Stand: 07.02.15) des Sportartikelherstellers Adidas heran und unterstrich damit die bis dato kursierenden Vermutungen: Rankte Google vorher falsch ausgeschriebene Markennamen noch als Kleinanzeige, wurden eben diese Namen an identischer Position mit der eingegebenen Marke angezeigt.

Bereits zum damaligen Zeitpunkt mutmaßte man über ein mögliches Update. Fast 1 ½ Monate später wissen wir: Google plant nicht nur ein Update, sondern hat es bereits zur Vollendung gebracht. Gewartet wird lediglich auf die endgültige Veröffentlichung.

Google-Update

Google Tool zum Test der mobilen Benutzerfreundlichkeit

Beunruhigende Mails

Und diese steht kurz bevor. In etwas weniger als einem Monat wird das neue Update erwartet, was von Google dieses Mal sogar in E-Mails an Webseitenbetreiber angekündigt wird. Haben diese ihre Seite noch nicht für die Ansicht auf mobilen Endgeräten optimiert und sind für Googles Webmaster Tools registriert, erhalten sie Nachrichten in ihr Postfach, die so oder ähnlich aussehen können:

,,Die Systeme von Google haben 8 Seiten ihrer Website getestet und bei 100 % dieser Seiten kritische Fehler im Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten erkannt. …“

Wenn sie diese Nachricht wiedererkennen, sind sie wohlmöglich ein Opfer von Googles neuster Mobilmachung. Insofern man nicht dazu bereit ist, seine Seiten professionell überarbeiten zu lassen, führt dies zu einer direkten Herabstufung der gesamten Website auf mobilen Endgeräten die am 21. April in Kraft treten soll. Wirklich nur auf mobilen Endgeräten? Eine Frage um die sich noch immer gestritten wird.

Zu ergreifende Maßnahmen

Haben Sie eine Nachricht erhalten, sollten Sie schnellstmöglich […]

E-Commerce 2015 – Bestellprozess und Warenkorb

Der Online-Händler ,,getDigital.de“ zeigt mit seinem Design exemplarisch auf, auf welche Komponenten es bei einem erfolgreichen Independent-Shop ankommt. Als Vorreiter in der Kategorie Nerdkultur und Spielzeug, überzeugt das noch junge Projekt aus Kiel bereits jetzt viele Experten. Ein primär angeführter Grund: Die Übersichtlichkeit des Bestellvorgangs. Gerade bei kleinen Online-Shops ein wichtiges Teilstück.

Denn die Online-Branche wächst und wächst. Während die Marktriesen (Amazon, Ebay usw.) die erwirtschafteten Umsätze bisher untereinander aufteilten, zeichnet sich ein ungefähres Bild der Zukunft bereits ab. Ein Bild welches nicht nur eine Hand voll Riesen vor langgezogenen Bergketten zeigt, sondern eine Gruppe mutiger Neuankömmlinge im Tal des Aufbruchs. Wer sich selbst zu dieser Gruppierung zählen will, muss gerade bei der Gestaltung des Warenkorbs einige wichtige Schritte beachten.

Mann gegen Frau

Darum brechen Kunden den Kaufvorgang ab

Bevor wir jedoch die wichtigsten Grundprinzipien einer erfolgreichen Bestellungsprozesskette betrachten, möchte ich kurz die Position des Kunden verdeutlichen. Warum werden Bestellvorgänge abgebrochen und was habe ich als Shopbetreiber dem entgegenzusetzen? Eine aktuelle Statistik (Quelle: netzkunst24.de) zeigt hierfür die Hauptgründe an:

  1. ) Zu hohe Versandkosten -> 57 % der Befragten
  2. ) Keine passenden Zahlungsmöglichkeiten -> 53 % der Befragten
  3. ) Anlegen eines Kundenprofils erforderlich -> 39 % der Befragten
  4. ) Besseres Angebot eines zweiten Anbieters -> 33 % der Befragten
  5. ) Ansporn zum Abschluss des Kaufvorgangs fehlte -> 25 % der Befragten
  6. ) Versanddauer -> 24 % der Befragten
  7. ) Länge des Kaufprozesses -> 23 % der Befragten
  8. ) Technische Defekte auf der Website -> 21 % der Befragten
  9. ) Shop wirkte unseriös/nicht vertrauenswürdig -> 21 % der Befragten
  10. ) Unzureichende Produktinformationen -> 15 % der Befragten

Lösungen um Kaufabbrüche wirksam zu senken

Das sich hieraus erschließende Regelwerk sollte nicht nur oberflächlich Beachtung erfahren, sondern als allgemeine Richtschnur dienen. Hier einmal die wichtigsten […]

Online Food 2015 – Neue Chance für Lebensmittelhändler?

Möchte man heutzutage eine Pizza bestellen, kann man dies gleich über mehrere Kanäle tun. Neben dem herkömmlichen Anruf beim Lieferdienst, verfügen alle größeren Ketten mittlerweile auch über eine zumeist einfach gehaltene Website, über die sich die leckeren Teigfladen, aber auch andere italienische Köstlichkeiten ordern lassen. Der sehr bekannte Anbieter Call a Pizza, wird derzeit von vielen Nachahmern kopiert, da das hier verwendete Konzept das mit Abstand unkomplizierteste darstellt: Wie bei einem gut strukturierten Online-Shop, können Pizzen per Mausklick in den Warenkorb gelegt werden. Die Bedienung ist spielend leicht und das Gesamtkonzept bietet den Vorteil, noch während der Arbeit am Firmen-PC das Abendessen für später zu kaufen.

OF-Stores auf dem Vormarsch

Doch was wäre, wenn in Zukunft nicht nur das Gesamtprodukt nachhause geliefert werden würde, sondern auch die erforderlichen Zutaten? Aktuelle Umsatzzahlen (z.B. Lieferheld 88,9 Millionen Euro) jedenfalls, suggerieren eine beeindruckende Entwicklung, welche direkt in einen erst kürzlich entstandenen Nischenmarkt drängt.

So richten sich populäre Supermarktketten bereits auf den Online-Vertrieb ein: Neben den Marktführern Kaisers Tengelmann und der Rewe Group, können auch Vertreter wie food.de mit einigermaßen akzeptablen Angeboten aufwarten. In einem Test des Spiegel Magazins, schnitten die beiden erst genannten Anbieter am Besten ab, während gerade eigentlich ebenfalls etablierte Ketten wie Edeka eher schlecht abschnitten. Getestet wurde neben dem Produktsortiment auch die Kosten, sowie die Leiferzeit.

Ein aufstrebender Markt

Trotz großer Zustimmung innerhalb der Bevölkerung (Institut für Handelsforschung Köln: 41,6 % würden den Online-Kauf von Lebensmitteln in Betracht ziehen), ist vor allem die meist ungenau formulierte Lieferzeit ein großes Hemmnis. Beim bereits angeschnittenen Test, stach vor allem Edeka durch einen verhältnismäßig langen Lieferzeitraum negativ hervor: Bis zu drei Tage muss ein Käufer hier auf seine Waren warten. Ein deutliches Zeichen für einen noch eher unterentwickelten Teilbereich, dessen Angleichung sich […]

SEO OnPage-Optimierung – 5 einfache Schritte

Das die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin einen ganz eigenen Sinn für Humor haben, beweisen sie in regelmäßigen Abständen immer wieder. So auch im Februar 2009, als Google seinen ersten Twitter-Beitrag schaltete. Im Stile eines Roboters, wurde hierbei auf die binäre Codierung der Nachricht gesetzt, welche sich für fachkundige Follower sofort erschloss:,,I’m feeling lucky.“ Eine bei Google häufig genutzte Wortkombination.

Trotz allem Humor, dessen Ausläufer auch die Mitarbeiter ereilen (Mitarbeiter des Google-Teams mussten in der Vergangenheit zu Beginn ihres Engagements Propellerhüte tragen), liegen die Ursprünge Googles in einem ernsten Umfeld. Sämtliche, auch heute noch gültigen Vorgaben, basieren auf Konzeptvorstellungen wissenschaftlicher Texte. Hat man diesen Umstand erst einmal erkannt, lässt sich die eigene Website meist problemlos angleichen. Die Fehler liegen nämlich zumeist nicht in den kleinen Details, sondern in der groben Form.

Keine Zwischenüberschrift

Die von mir ausgewählte Zwischenüberschrift, ist nicht zufällig gewählt, sondern soll den ersten Faktor im Bezug auf Googles-Ranking Faktoren beschreiben. Hätte ich wirklich keine Zwischenüberschrift verwendet und im weiteren Verlauf meines Beitrags gänzlich auf diese verzichtet, würde mein Beitrag aus inhaltlich zusammengewürfelten Themenbereichen bestehen, was aufgrund der Tasache, dass es sich dabei um eine eingehendere Charakterisierung der Google-Faktoren handelt, nicht zielführend erscheint. Doch gilt die Überschriftsdoktrin nicht nur für auflistende Texte, sondern generell für alle Beiträge bei denen in Suchmaschinen ein besseres Ranking angepeilt wird. Aus Rücksicht auf das eigene Rankingergebnis, möchte ich nun wieder im gewohnten Aufzählungsstil verfahren.

Informationen geben

Im Mittelpunkt, stehen neben einer gut strukturierten Website folgende Punkte:

1.) Inhaltliche Relevanz der Themen
Kennen sie das Gefühl auf der Suche nach einer schnellen Antwort zu sein und enttäuscht feststellen zu müssen, dass die bereit gestellten Websites Wissen nur vereinzelt sinnvoll bündeln? Bis eine hilfreiche Antwort aus den endlosen Blocksätzen herausgefiltert ist, können oftmals […]

Die beliebtesten Content-Management-Systeme im Januar 2015

Die Zeit rast und mit ihr die rasante Entwicklung des CMS-Marktes. Gerade im Bezug auf den Content-Aspekt ihrer Website ist es daher wichtig, nicht den Anschluss zu verlieren und sich permanent mit den neusten Trends vertraut zu machen. Während Google zu Beginn des Jahres 2014 vornehmlich keywordbetonten Content bevorzugte, sind es heute in erster Linie hochwertige Beiträge, die laut neusten Richtlinien überzeugen. Stark affektiert wirkende, schlicht zusammengepferchte Satzblöcke, müssen auf Basis dieser neuen Gesetzmäßigkeiten als Fossilien betrachtet werden. Ähnlich wie fossile Brennstoffe, können aber auch fossile Herangehensweisen durchaus noch einen Zweck erfüllen.

So bewährt sich die Methode möglichst viel Content einzupflegen noch immer, der Inhalt muss hierbei aber im Vordergrund stehen. Sie wollen ja schließlich auch keinen Text lesen, indem neben 5 Iphone Werbungen noch auf 6 Geschirrspülmittel hingewiesen wird. Doch soll dies keine Anleitung für guten Content sein. Hier die von den Marktforschern Statista ermittelten derzeit gefragtesten Content-Management-Systeme.

Konstant seit Jahren

WordPress, Marktanteil: 60,7 %, Platz 1
Die seit Jahren auf Platz 1 verweilende Open-Source-Software, stellt mit einem sagenhaften Marktanteil von 60,7 Prozent alle anderen Bewerber in den Schatten. Den Status des unangefochtenen Marktführers, hat sich WordPress jedoch seit Jahren hart erarbeitet. Hervorzuheben wäre primär die alles überstrahlende Einfachheit, sowie die damit einhergehende Benutzerfreundlichkeit: Einmal erstellt, kann der Beitrag durch übersichtliche Bedienelemente jederzeit verändert/überarbeitet werden. Vornehmlich erstellt um Blogs zu gestalten, wird WordPress heute auch zur Erstellung ganzer Websites und auch Online-Shops verwendet. Das sich die Entwickler den Begriff ,,Anpassbarkeit“ (verschiedene PlugIns zur Erweiterung) auf die Fahne geschrieben haben, ist im Hinblick auf die immer individueller werdenden Webkonzepte ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Joomla, Marktanteil: 7,6 %, Platz 2
Mit gerade einmal 7,6 % Marktanteil, schafft es das Softwarepaket Joomla auf den zweiten Platz, was […]

Next Level: E-Commerce für B2B

Die chinesische B2B-Plattform Alibaba hat unmissverständlich gezeigt, dass E-Commerce immer mehr Ambitionen im Business 2 Business Sektor hat. In unserem heutigen Artikel wollen wir uns genauer anschauen, was Software-Entwickler und Agenturen am B2B-Bereich reizt und worauf es zu achten gilt.

Elektronische Bestellabwicklungen sind keine Neuheit

Wenn wir ehrlich sind, ist das elektronische Geschäft zwischen Unternehmen nun bei Leibe keine revolutionäre Neuigkeit. Schon in den 90er Jahren nutzten Lieferanten, Hersteller und Großhändler ihre EDV-Systeme, um Bestellungen von bestimmten Waren zu bereits vorher bestimmten Konditionen und Preisen abzuwickeln. Jenes E-Procurement (elektronische Beschaffung/Versorgung) ist beispielsweise dann nützlich, wenn Industrie-Unternehmen bei Erreichen des Mindestlagerbestands alle nötigen externen Produktionsbestandteile automatisch nachbestellen können. In großen Konzernen werden so beispielsweise Materialen wie der allgemeine Bürobedarf konstant nachgeordert.

Auf diese Weise lassen sich eine schnelles und effizientes Bestellen von Waren über interne Systeme regeln. Einzelne Bestellaufträge können dann abhängig vom Beschaffungswert, den benötigten Freigaben und Berechtigungen automatisch an den bestimmten Zulieferer via Schnittstelle übertragen werden. Allerdings lohnt sich ein derartiges E-Procurement nur bei sehr großen Firmen. Da die deutsche Wirtschaft jedoch zu 99 % von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist, sind solche Lösungen oft einfach zu aufwändig in der Entwicklung. Die klassische Bestellung via Katalog, Telefon oder Fax ist in diesem Fall dann meist doch die simplere, schnellere und kostengünstigere Variante.

E-Commerce etabliert sich allmählich im B2B

Während es für die Generation Y nach normalem Standard klingt, von Smartphone über Kosmetik und Kleidung bis hin zu Nahrungsmitteln quasi alles im E-Commerce im WWW bestellen zu können, gibt es im B2B Bereich immer noch enormen Nachholbedarf in der Bestelllogistik im Netz. Doch so langsam rüsten immer mehr B2B-Anbieter auf und stellen Webshops für Ihre Kunden zur Verfügung. Dabei werden Transaktionskosten in der Abwicklung reduziert und gleichzeitig Kunden gebunden. […]

PrestaShop zukünftig mit kostenloser Cloud-Software

PrestaShop ist eines der weltweit größten Open-Source Projecte im E-Commerce und will nun mit einer kostenfreien PrestaShop Cloud weiter bei seinen Nutzer punkten. 7 Jahre ertragreiche Zusammenarbeit des Unternehmens mit seiner aktiven Entwickler-Community haben das PrestaShop CMS zu einem der stärksten der Online Shopping Branche gemacht. Der weltweise Cloud-Service macht die Verwaltung noch einfacher und von überall aus möglich.

Barrierefreier Online-Handel für Anbieter und Verbraucher

PrestaShop startet den ersten kostenfreien Cloud-Service für gewerbliche Nutzung und erfreut damit seine Anwender rund um den Globus. Keine Abonnements oder Umsatzbeteiligungen machen PrestaShop zu einem der nutzerfreundlichsten Online Shopping Systeme überhaupt, denn dank PrestaShop können mehr Unternehmer als je zuvor ihre Waren oder Dienstleistungen im Netz vertreiben und ihre Umsätze steigern.

Open-Source und Cloud zum Nulltarif

Mit der Verknüpfung von Open Source und Cloud-Netzwerk in einer kostenlosen E-Commerce-Lösung nehme PrestaShop eine einzigartige Marktposition ein, so Charles Wells, Chief Product Officer bei PrestaShop. Seit dem Release der ersten Version von PrestaShop haben Online Händler fast 15 Milliarden Euro Umsatz mit Shopping System gemacht. Auch die PrestaShop Cloud verspricht das Geschäft weiter anzukurbeln – innerhalb der ersten 2 Wochen nach Veröffentlichung des Cloud-Services wurden bereits 20.000 neue Webshops an den Start gebracht.

Eine bärenstarke Community treibt PrestaShop voran

Mit 700.000 Mitgliedern ist die PrestaShop Community eine der stärksten Entwickler-Gemeinden im Bereich der E-Commerce-Technologie. Zusammen mit Entwicklern, Online-Händlern, Internet-Agenturen und einer innovativen Unternehmensführung im Hause PrestaShop hat sich eine äußerst produktive Symbiose entwickelt, welche den weiteren Wachstum und die kontinuierliche Verbesserung des Systems langfristig garantiert.

Jedem Händler, egal wie überschaubar sein Business auch sein mag, solle der Zugang zum Netz-Vertrieb zur Umsatzsteigerung eröffnet werden, so die Prämisse des Unternehmens. Mit der Cloud würde man nun endgültig alle Hürden niederreißen, um Produzenten und Händlern die Tür zum eigenen […]

Bilderbuch- Bugs: Von Softwarefehlern und technischen Defiziten

Durch die dauerhafte Präsenz computergestützter Geräte, kommt es immer wieder zu unkalkulierbaren Zwischenfällen, welche das tägliche Leben unangenehm beeinträchtigen können. Ob es nun Flughäfen (2014: Ausfall des gesamten Flugverkehrs im Großraum London durch einen Stromausfall im Luftkontrollzentrum Nats), Privatpersonen (2010: Steurrückzahlungen konnten nur erschwert durchgeführt werden aufgrund fehlerhafter Software) oder sogar internationale Gemeinschaftsprojekte (2015: ISS mit Verdacht auf Ammoniakaustritt welcher zur Evakuierung des gesamten amerikanischen Abschnitts führte) betrifft: Die allgegenwärtige Präsenz modernster Applikationen, lässt häufig Raum für teils beängstigende Zukunftsvisionen.

Aktuelles

Erst vor wenigen Wochen berichtete die Website golem.de, von eklatanten Sicherheitsmängeln im Bezug auf die CMS von Typo 3. Das Einloggen war hier ohne Passwort möglich, was durch ein schnell veröffentlichtes Update behoben werden sollte. Da von diesem Frontend-Problem jedoch sämtliche Versionen (4.3.0 bis 4.6.18) betroffen sind, bleibt abzuwarten, wie schnell es letztlich behoben werden kann. Die Würzel allen Übels, ist nach neusten Erkenntnissen ein Fehler bei der Konfiguration der Systemerweiterung Rsaauth. Wer eine Version ab 4.7.0 aufwärts besitzt, ist von der Fehlfunktion nicht betroffen. Um die Sicherheit auch für ältere Versionen zu gewährleisten, wird ein Update oder die Verwendung einer Diff-Datei empfohlen. Insofern Sie Ihr Unternehmen auf Typo 3 ausgerichtet haben, ist es ratsam das System überprüfen zu lassen. Mängel dieser Art begünstigten bereits in der Vergangenheit verschiedenste Hackerangriffe.

Regelmäßige Wartung des Systems

So gab es bereits 2011 einen gezielten Hackerangriff, auf die Kundenkartei der Supermarktkette Penny. Insgesamt 50.000 verschiedene Daten, konnten von Hackern erbeutet werden. Neben Kundendaten, waren darunter auch Mitarbeiternamen der Firma Nexum. Verantwortlich hierfür: Eine von den Hackern zugänglich gemachte Konfigurationsdatei, des damals ebenfalls angewendeten CMS-Systems Typo 3. Trotz der ernsten Sachlage, schienen die Datendiebe einen Sinn für Humor zu haben. In einem Kommentar innerhalb des Systems, meldete sich einer der Hacker in […]